SWP – Protokoll 25.4.2000

Zeit: 16:15 – 17:45 & 18:00 – 19:30

Tutor: Manuel Scholz

Anwesenheit: 15 Studenten, vollständig

Es erfolgte eine Erläuterung der Organisation des SWP.

Ziel ist die Erstellung eines Netzwerkspiels in Java, welches den Regeln des Spieles Scotland Yard der Firma Ravensburger gehorcht. Der Server wird vom Dozenten und seinen Mitarbeitern programmiert.

Scheinkriterium ist die regelmässige Mitarbeit im Tutorium.

Danach wurden die Aufgaben unter den Studenten verteilt.

Webmaster ist Marcus Gottwald. Weitere Einteilungen in Programmiergruppen (Graphical User Interface, Künstliche Intelligenz, Hauptprogramm und Kommunikation) erfolgten, werden aber zu einem späteren Zeitpunkt endgültig festgelegt.

Es tauchte die Frage auf, ob es sich bei dem Programm um ein Applet oder eine Application handeln solle, dies wird beim nächsten Termin am 2.5.2000 geklärt werden.

Es wurde vom Tutor mehrfach auf die Wichtigkeit von Planung der Programmstruktur hingewiesen, auch in Hinblick auf eigene Erfahrungen mit dem SWP. Auf die Frage, ob denn Leute mit geringeren Programmierkenntnissen "mitgeschleift" werden müssen wurde geantwortet, daß Ziel des SWP zwar die Anwendung und nicht das Lernen von Java seien, Studenten mit wenig Erfahrung aber in ausgeglichenen Gruppen trotzdem etwas lernen können, Teamfähigkeit sei ja ein wichtiger Aspekt, der von heutigen Programmierern verlangt wird.

Dann begann der Tutor mit einer Einführung in die Unified Modelling Language, die hier kurz wiederholt wird:

UML ist eine sprachunabhängige grafische Darstellung objektorientierter Zusammenhänge, ihre mit Symbolen versehenen Elemente sind:

Zur Veranschaulichung wurden einige Beispiele gegeben.

Beispiel: Arztpraxis

Beispiel: Vorlesung

Beispiel: Verwandschaftsbeziehungen

Im Anschluß erfolgte eine Spielrunde, in der die Studenten in 3 Gruppen die Regeln des Spiels vertieften.

Zur Anwendung der erworbenen UML - Kenntnisse sollten die Studenten nun die Objektbeziehungen im Spiel modellieren. Es wurde das folgende Modell vorgestellt:

Matthias Korn